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Referenzen

Unsere Referenzen:

Weniger „Papierkram“, Kosten- und Zeiteinsparungen, eine anwenderfreundliche Software und kompetenter Support – darüber freuen sich unsere Kunden.

Erfolgsgeschichte

Im Gespräch: Thomas Wötzel, Geschäftsführer der BoS&S GmbH, und Heide Gehring, Gründerin der Ambulanten Pflege Heide Gehring in Celle
 
Thomas Wötzel: Wann wurde Ihr Pflegedienst gegründet, und was hat Sie bewogen, sich selbstständig zu machen?

Heide Gehring: Nachdem ich meine Ausbildung zur Krankenschwester in Haldensleben abgeschlossen hatte, ging ich 1991 auf die medizinische Hochschule, danach durchlief ich mehrere Stationen im Krankenhaus. Auf der Intensivstation arbeitete ich aber nur drei Monate, da es hier meiner Meinung nach nicht um das Wohlbefinden des Patienten ging, sondern sich alles nur um die blinkenden Maschinen drehte. Viele Erfahrungen konnte ich bei der Arbeit mit Rettungssanitätern und Ärzten im Rettungsdienst sammeln. Dies hat mich auch motiviert, mich stärker in diesem Bereich zu engagieren. 1994 beschloss ich dann, mich mit einem ambulanten Pflegedienst in Celle selbstständig zu machen. Mittlerweile sind wir als zehnköpfiges Team in der Kranken- und Altenpflege tätig.

Was schätzen Ihre Kunden an Ihrer Einrichtung?

Die Mitarbeiter unseres Pflegedienstes verstehen sich als Helfer und nutzen ihre Arbeit mit den Kunden, um diesen durch professionelle Hilfe ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben in Würde in seiner gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Ziel ist es dabei, die vorhandene Selbstständigkeit eines jeden Patienten zu steigern, zumindest jedoch zu erhalten. Eine so genannte „Satt-und-Sauber-Pflege“ entspricht nicht unserem Pflegeverständnis. Für alle Mitarbeiter unseres Dienstes steht neben der Grundpflege und der Herstellung bzw. Steigerung des Wohlbefindens unserer Kunden vor allem eines im Vordergrund: Den Menschen mit all seinen Bedürfnissen und Wünschen in die Betreuung mit einzubeziehen und keine Pflege über ihn „hinweg“ durchzuführen. Wir beraten unsere Kunden und deren Angehörige ausführlich zur Pflegeversicherung und informieren laufend über alle Möglichkeiten, die dem Klienten in seiner momentanen Situation zur Verfügung stehen. Alle Mitarbeiter unseres Teams sind fachlich qualifiziert und berufserfahren. Mehrere von Ihnen haben bereits die Fachweiterbildung „Palliativ-Care“ erfolgreich abgeschlossen. Wir möchten unseren Kunden die bestmögliche Versorgung bieten.

Wie und wann begann die Zusammenarbeit mit der BoS&S GmbH?

1999 habe ich in einer Fachzeitschrift die Anzeige der BoS&S GmbH gesehen. Daraufhin habe ich bei der BoS&S angerufen und wurde von einem Ihrer Mitarbeiter gut beraten. Als Erstes haben wir die Einsatzplanung und das Abrechnungsmodul gekauft. Da wir mit der Software sehr zufrieden waren, haben wir später noch die MDE (Mobile Datenerfassung) dazu erworben. Somit waren wir von unserem Abrechnungsdienst nicht mehr abhängig und konnten Kosten sparen. Hinzu kommt, dass wir mit der Betreuung und der Zusammenarbeit in den letzten 15 Jahren sehr zufrieden sind.

Die Anforderungen an eine Software sind hoch, worin sehen Sie die Vorteile?

Die mobile Datenerfassung gewährleistet eine sehr schnelle Informationsweitergabe. Wir haben viel weniger „Papierkram“, die Verwaltungsarbeit wird uns erleichtert und wir sparen Zeit, die wir dann für mehr Zeit in der Pflege nutzen können. Die Software ist einfach zu bedienen und damit sehr anwenderfreundlich.

Sämtliche Arbeitsabläufe in unserer Einrichtung konnten effizienter gestaltet und geplant werden. Damit wird den Mitarbeitern nachweislich die Arbeit erleichtert und somit auch die Wirtschaftlichkeit optimiert. Das kompetente Support-Team steht uns immer zur Seite und informiert regelmäßig über Neuerungen und Updates.

Was würden Sie sich von Ihrem Softwareanbieter noch wünschen?

Wir wünschen uns noch weitere Angebote für Weiterbildungen in der Pflegebranche. Gerne würden wir Fortbildungen zu vielfältigen Themen der Pflege besuchen und uns aller Neuerungen und gesetzlichen Änderungen annehmen, z.B. Wundversorgung. Von Vorteil wäre es auch, wenn man Online-Seminare abrufen könnte, um sich so - unabhängig von Zeit und Ort - weiterbilden zu können.

Alle sprechen von Betreuungs- und Entlastungsleistungen, welche Wünsche haben Ihre Klienten?

Seit dem 1.1.2015 haben alle Pflegebedürftigen einen Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Wer zu Hause gepflegt wird, kann zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen. Seitens unserer Klienten besteht der Wunsch nach Hauswirtschafts-, Garten- und Fahrleistungen.

Die Aktivierung statt Übernahme von Leistungen ist meiner Meinung nach wichtiger.

Gelder werden häufig seitens der Kasse falsch weitergegeben. Es ist sicher gut, dass es den Anspruch solcher Leistungen gibt, allerdings gehören aus pflegefachlicher Sicht einige Dinge nicht dazu: Z. B. Rasen mähen und Fenster putzen.

Wo sehen Sie weitere Herausforderungen in Ihrer Branche?

Für uns wird es immer schwieriger, fachlich qualifiziertes Personal anzuwerben und zu halten.

Durch die relativ schlechte Bezahlung und die Schichtdienste in der Pflegebranche wollen diesen Beruf nur sehr Wenige ausüben. Mittlerweile bekommen wir Unterstützung aus dem Ausland, wobei es hier schwierig ist, die sprachlichen Barrieren zu überwinden und zusammenhängend damit auch die Bürokratie in Deutschland.

Eine weitere Herausforderung ist es, sich mit den Sachbearbeitern der Krankenkasse auseinanderzusetzen. Die Mitarbeiter entscheiden über die Verordnungen, ob diese notwendig sind oder nicht. Damit wird oft die fachliche Kompetenz der Ärzte in Frage gestellt.

Die Pflegebranche startet mit den geplanten Änderungen in eine neue Zeitrechnung, was versprechen Sie sich?

Es gibt zukünftig viele neue Dinge, auf die wir uns einstellen müssen, und die sicherlich Erleichterung und Vorteile bringen werden. Ein Beispiel ist die Neuausrichtung der Pflegedokumentation. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue entbürokratisierte Pflegedokumentation, in der an erster Stelle die fachliche Pflege stehen soll, beweisen wird.

Die neuen Regelungen zum ersten Pflegestärkungsgesetz und zum Mindestlohn sind für viele ambulante Pflegedienste eine wirtschaftlich-unternehmerische Herausforderung. Diese und andere politische Themen werden uns in den nächsten Monaten und Jahren noch viel beschäftigen.

Wir bedanken uns ganz herzlich  für das interessante Gespräch und wünschen uns eine weiterhin gute Zusammenarbeit, sowie Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg!